Franziska Wolffs Arbeit Blätter ist ein dynamisches Spiel mit Form und Symmetrie.

 

Sie greift ein figuratives Motiv aus der Natur auf, das Sie dann abstrahiert und in ein eigenständiges komplexes Bezugssystem setzt. Die dreidimensionale Pflanze scheint wie aufgefaltet und zum zweidimensionalen Ornament geworden. Wie auch im Zyklus der Natur reproduzieren sich einzelne Formen wieder und wieder und auf den ersten Blick könnte man meinen, dass eine Spiegelung entlang eines im unteren Drittel des Bildes zusammenkommenden Achsenkreuzes vorliegt. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, das es zwar einzelne Elemente gibt, die wieder und wieder auftauchen, diese aber in einem eigenständigen Bezugssystem stehen und teilweise sogar völlig freigestellt sind.