Gruppenausstellung


Ausgebadet|2019

Altes Volksbad Mannheim

Elf Künstlerinnen - aus Mannheim, Ludwigshafen, Speyer, Karlsruhe, Boppard und Berlin - bringen mit "ausgebadet" frischen Wind in das ehemalige Volksbad. Bis 1988 konnte, wer wollte, dort ein Wannenbad nehmen, danach hieß es "ausgebadet". Die besondere Situation - es gab keine Schwimmhalle, sondern ausschließlich Einzelkabinen zum Duschen und Baden, die streng nach Geschlechtern getrennt waren - nutzen die elf Künstlerinnen nun für eine Ausstellung der besonderen Art.

Flyer

Mit Gemälden, Installationen, Projektionen, skulpturalen Elementen bespielen die elf Künstlerinnen die Kabienen. Sie nutzen dabei alle künstlerischen Medien und inszenieren das Element Wasser auf vielfältige Weise, etwa als lebensspendender Quell, als Bildträger oder auch als Gefahrenzone: Mal rauscht und blinkt es in den Kabinen, mal riecht es nach Moos, mal krabbeln Käfer, mal leuchtet es und eine Virtual-Reality-Brille lässt gar in geheimnisvolle Welten Blicken.

Das Wasser, unabdingbar zur Entstehung von Leben, hygienische Notwendigkeit, in Teilen der Erde Mangelware, ist dabei das verbindende Element.

Dass es letztlich eine "Freundschaft" wurde, dass Männer (trotz des bis heute vorhandenen Schilds im Alten Volksbad, das auf den Männertrakt hinweist) keine aktiven Part in der Ausstellung einnehmen, hängt auch damit zusammen, dass die Künstlerinnen auf ein bis heute vorherrschendes Ungleichgewicht hinweisen wollen: Noch immer sind es vor allem Männer, die in den Galerien und Museen vertreten sind, obwohl Frauen im Kunstbetrieb längst keine Ausnahme mehr bilden, sondern die Regel sind. Soll heißen: Künstlerinnen baden bis heute die Benachteiligungen aus, die der Kunstbetrieb für sie bis zur formalen Gleichstellung ab Anfang des 20. Jahrhunderts bereithielt.

Im Rahmen der Vernissage und nochmals während der "Lichtmeile" wird Anna Wacker ihre Performance "Reinigung" aufführen, am 9. und 23. November ist "Claudia" Kaboth zur Lesung zu Gast. Außerdem sind am 9. Novemeber das Duo Marie Muks & Joseph Michaels zu Gast, die ihre Musikperformance "if home" präsentieren.

Beteiligte Künstlerinnen

Gisela Desuki|Christine Fischer|Uta Grün|Kathleen Knauer|Susanne Lorenz|Alina Nosow|Silvia Szabo|K-PH|Anna Wacker|Olga Weimar und Franziska Wolff

Gruppenausstellung


Meisterschüler*innen TOP_0019

und die Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe im Dialog

Mit einem außergewöhnlichen Konzept präsentieren sich die aktuellen Meiterschüler*innen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Städtischen Galerie Karlsruhe. Die insgesamt 28 Absolventen*innen zeigen erstmals ihre neuesten Arbeiten nicht in Form einer Gruppenschau, sondern im Kontext der Dauerausstellung der Städtischen Galerie. Auf diese Weise treten die jungen Küntler*innen u.a. auch in einen Dialog mit der künstlerischen Tradition der Kunstakademie Karlsruhe. Dieser wiederum bildet einen besonderen Schwerpunkt im Ausstellungs- und Erwerbungsprogramm der Städtischen Galerie. Hinzu kommt die Beschäftigung mit der deutschen Kunst nach 1945, auf die das Museum auch mit der Einbeziehung der renommierten Sammlung Garnatz einen weiteren Focus richtet.


Ausstellungsansicht

Die Ausstellung wird mit Unterstützung der Profesorinnen Ulla von Brandenburg und Julia Müller sowie in Abstimmung mit den Mitarbeiter*innen der Städtische Galerie gemeinsam erarbeitet. Die Meisterschüler*innen suchen sich ihren Platz in der Präsentation und stellen ihre Position mit jeweils wenigen, pointiert ausgewählten Arbeiten in den vorgegebenen Sammlungszusammenhang. Sie bedienen sich dabei den vielfältigen Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst von der Malerei, Bildhauerei, Zeichnung und Grafik bis hin zu Videokunst und Performance.

Zum Meisterschüler-Projekt gehört zudem eine Katalogproduktion jedes Absolventen, Die Hefte werden mit fachlicher Unterstützung von Professor Axel Heil und den Mitarbeiter*innen der Werkstatt für Experimentelle Transverfahren sowie der Fotowerkstatt mit Pietro Pellini an der Akademie selbst gestaltet.

Katalogproduktion

Die teilnehmenden Künstler*innen der Ausstellung TOP_0019 Meisterschüler*innen und die Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe

Alina Asalkhanova|Peter Balzer|Fays Bougherara|Yue Chen|Daniele Dell``  Eva|Lucia Dominguez Madeira|Ralf Gudat|Jochen Hautzdorf|Aljoscha Heims|Lena Kaufmehl|Leonie Klüpfel|Koch & James|Janika Kungl|Yulong Lin|Johanna Locher|Rosa Makstadt|Raphael Nagel|Marvin Pasch|David Richter|Antonio Robina|Miriam Schmitz|Johann S|Mascha Selbach|Dahae Seung|Von Silberland|Andr``e Wischnewski|Franziska Wolff|Patrick Wüst

Gruppenausstellung


Sommerausstellung|Jahresausstellung|2014 - 2019

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Zur Sommerausstellung werden die Klassenräume der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe zu Ausstellungsräumen, in denen die Studierenden Einblicke in Ihre Arbeit geben.

Ausstellungsansicht in den Klassenräumen der Akademie

Die Jahresausstellung zeigt einen Querschnitt von Arbeiten der Studierenden an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Im Gegensatz zur Sommerausstellung, bei der alle Studenten*innen ausstellen dürfen, trifft bei der Jahresausstellung ein Professoren-Jury die Auswahl der Werke, die im Vordergebäude Rheinold-Frank-Straße 81 präsentiert werden.

Ausstellungsansicht im Lichthof der Akademie

Einzelausstellung


Big brushstrokes and paintsplashes|2017

Galerie Kunstmassnahmen - Jürgen Leibig

In den Arbeiten der in Berlin geborenen Künstlerin Franziska Wolff reagiert nur scheinbar der Zufall. Das herausragende Farbverständnis und das natürliche Gespür für gegenstandslose Kommunikation geben den Werken, in aller Expressivität, einen fragilen bis dominanten Ausdruck. In leutenden Farben wird dieses sensible Verständnis für die Zeit und ihren Geist in vielen Schichten auf Leinwand gebannt. So entwickeln die Kompositionen bei näherem Hinschauen ein Eigenleben, das weit über eine abstrakte Formensprache hinausgeht.

Ausstellungansicht

Bereits vor sechs Jahren stellte KUNSTMASSNAHMEN die blutjunge Künstlerin in Heidelberg aus. Damals präsentierten sich die durch Tusche auf Papier gebannten Arbeiten vom Gegenstand losgelöst und teilweise vom Zufall dominiert. Im Mai 2017, kurz vor Eintritt in die Meisterklasse der Karlsruher Akademie der Künste, zeigt Franziska Wolff eine neue Seite der Abstraktion. Durch ihre Experimente mit neuen Materialien und Techniken werden die künstlerischen Schaffensphasen in Frage gestellt und Prozess und Vollendung neu definiert. Dadurch schafft sie es, in einer undefinierten Sprache Lebensfreude auszudrücken, Lebensfragen zu stellen und gespannt auf die Zukunft zu machen.

Florence Fischer, Kunsthistorikerin, Mai 2017

Gruppenausstellung


Lions|art 2016

Mannheimer Kunstverein e. V.


Austellungsansicht

Lions/art 2016 - das heißt seit nunmehr neun Jahren und mit dem 6. Ausstellungsprojekt engagieren sich die fünf Mannheimer Lions Clubs für die Förderung junger Kunst in ihrer Stadt. Als gemeinsame Aktivität ist Lions/art inzwischen fest im Bewusstsein der Mannheimer Lions verankert und wird in der Kunstszene und in der Öffentlichkeit wahrgenommen und geschätzt. Dies kommt auch in der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz zum Ausdruck, die er von Anfang an gerne übernommen hat.

Organisiert von einem bewährten Projektteam aus allen fünf Lions Clubs und wieder kuratiert von Dr. Susanne Kaeppele umfasst die Ausstellung fünf Künstler: Björn Knapp, Konstantin Kozo, Katja Schwinn, Franziska Wolff präsentieren ihre Arbeiten im Haus des Mannheimer Kunstvereins. Matthias Bacht (*1982) gestaltet mit Steinguss-Werken den Innenhof. Entsprechend dem langjährigen Konzept besteht die Förderung der jungen Künstler neben der Nutzung der interessanten Ausstellungsplattform Mannheimer Kunstverein in einem hochwertigen Katalog und einen direkten finanziellen Unterstützung. Alle Arbeiten sind zudem verkäuflich und bieten somit weitere Chancen, von der Begegnug mit Kunstinteressierten zu profitieren.

Katalogproduktion

Teilnehmende Künstler

Matthias Bacht|Björn Knapp|Konstantin Kozo|Katja Schwinn|Franziska Wolff

Gruppenausstellung


Deltabeben. Regionale 2012

Biennale für zeitgenössische Kunst aus der Region

Die drei Mannheimer Institutionen Stadtgalerie, Kunstverein und Kunsthalle führen mit dem "Deltabeben, Regionale 2012" ein gemeinsames Ausstellungprojekt durch, welches die künstlerische Vielfalt der Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert. Im wechsel mit dem Wilhelm-Hack-Museum und dem Kunstverein in Ludwigshafen sollen alle zwei Jahre heimische Positionen aus allen Gattungen der bildenden Kunst - von der Malerei bis zur Performance - vorgestellt werden. Aus den über 400 Bewerbungen des diesjährigen Wettbewerbs wurden 45 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.

Die Stadtgalerie Mannheim zeigt 15 künstlerische Positionen aus dem Bereich der abstrakten Kunst. Die exponate aus den Medien Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung, Fotografie und Video unterscheiden sich im Abstraktionsgrad und den verwendeten künstlerischen Strategien. Einige der Arbeiten lassen deutliche Rückschlüsse auf die reale Welt zu, bei anderen kann ein Bezug zur Wirklichkeit erahnt werden und manche Arbeiten können als reine Kunst betrachtet werden, die sich mit dem eigenen Medium und der eigenen Produktionstechnik auseinandersetzen und nur bildimmanent deutbar sind.

Die Ausstellungsteilnehmer der Stadtgalerie Mannheim sind

Benedikt Dichgans|Myriam Holme|Anja Kniebühler|Skafte Kuhn|Gabriele Künne und Matthias Moravek|Max Leiß|Vanessa May|Olaf Quantius|Marten Georg Schmid|Sarah Schoderer|Claus Stolz|Michael Volkmer|Gerhard Vormwald|Silvia Wille|Franziska Wolff

Gruppenausstellung


Björn Knapp|Franziska Wolff

2012, Damenbau, Staatspark Fürstenlager, Bensheim - Auerbach

Regelmäßig laden die Künstler des Kur- und Verkehrsverein Auerbach 1966 e. V. und die Kunstfreunde Bergstraße e. V. zu Ausstellungen in den Damenbau des Fürstenlagers von Bensheim - Auerbach ein.


artlab Mannheim

Ausstellungsansichten

Gruppenausstellung


artscoutneo 2009

Junge Kunst @ Landfried Heidelberg

Mit dem Ausstellungsprojekt artscoutneo - Junge Kunst @ Landfried Heidelberg wollen wir der jungen zeitgenössischen Kunst in der Metropolregion Rhein-Neckar eine rhytmisch wiederkehrende Plattform bieten, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Ausstellung führt den Betrachter in temporäre Kunsträume der Alten Tabakfabrik P. J. Landfried, die durch die Künstler mit einen jeweils subjektiven bildnerischen Kosmos eine kulturelle Aura erfahren. Dabei bewegen sich die malerischen Positionen von Carolina Brack, Jens Hafner, Ulli Höck, Kathleen Knauer, Inock Kim Seifert, Simon Täubert oder Andreas Weber zwischen lyrisch, abstrakten, asiatisch anmutenden Naturbetrachtungen, erzählerischen Bildwelten, gesellschaftskritischen Kompositionen, emotional aufgeladenen Trauerbildern und magischen Raumphantasien bis hin zu eminent expressiven Farbentwässerungen, die sich durch eine hohe subjektive Eigensprachlichkeit auszeichnen.

In den Zeichnungen und Malereinen von Sabrina Haas, Björn Knapp, Björn Müller oder Franziska Wolff offenbaren sich zum einen subjektiv-sensible Annäherungen an bekannte Idole oder Politiker sowie  subtil-erzählerische Bildwelten und kombinatorische Geschichten, zum anderen ursprunghaft-eruptive Naturformationen, die sich bei näherer Betrachtung als sinnlich-abstrakte Farbformationen entpuppen.

Die drei befreundeten Künstlerinnen Carolina Brack, Sarah Peters und Franziska Wolff haben für einen größeren Raum der Ausstellung ein inhaltliches Gesamtkunstwerk konzipiert, das ein künstlerisches Panorama vom Ursprung der Welt über eine gesellschaftliche Endzeitvision bis hin zur Gestaltung einer positiven Weltvorstellung spannt. Zeichnungen, Malerei, Collagen, installative plastische Gebilde und Videoprojektionen verbinden sich hier zu einem Orchester aus subjektiver Weltwahrnehmung und Individuell-offenbarender künstlerischer Positionierung von Gegenwartsbezogener Wirklichkeit.

Artscoutneo bietet dem Publikum einen offenen Dialog mit Künstlern, Kuratoren und Sammlern. Junge Studenten des Kunsthistorischen Instituts der Universität Heidelberg laden an den Wochenenden zu Gesprächen mit den Künstlern ein und führen die Besucher durch die verschiedenen Bereiche der Ausstellung. Zudem werden Gesprächsrunden zwischen Kuratoren, Künstlern und Publikum stattfinden, die einen tieferen Einblick in das Denken und Handeln kreativer Persönlichkeiten ermöglichen.

Die teilnehmenden Künstler sind

Shahab Gabriel Behzumi|Carolina Brack|Sabrina Haas|Jens Hafner|Björn Knapp|Kathleen Knauer|Martin Knauf|Moohee|Björn Müller & Ulli Hök|Thomas Neger|Sarah Peters|Jack Savant|Inock Kim Seifert|Simon Täubert|Andreas Weber|Lisa Wolf|Franziska Wolff|Hüseyin Yerlikaya